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2. Oktober 2007

Hillary for President?

Oakland/CA. Familienausflug zur Wahlkampfver-anstaltung von Hillary Clinton. Auf der Market Street in San Francisco war ich aufgegabelt worden, ob ich nicht auch demnächst kommen wolle: „Do you want to meet Hillary?“ Okay, okay, das Spektakel lässt man sich ja nicht entgehen. Ich musste mich lediglich in eine Liste eintragen und bekam das Ticket.

Bei der Ankunft: eine riesig lange Schlange ….

… die hinter der Ecke noch länger war.

Hillary Clinton, die von ihren weiblichen Fans liebe-voll “Rodi” genannt wird (offizieller Name: Hillary Diane Rodham Clinton) lud zur „Make History“-Tour. Auf Hillarys Website heißt ihre Tour etwas bescheidener nur noch „help make history“.

Ich glaube, das war die zweite „History“-Tour in meinem Leben – wenn ich mich nicht irre, war meine erste bei Michael Jackson, da war ich allerdings nicht ganz freiwillig. Aber das ist eine andere Geschichte. Michael Jackson ist längst (Pop-) Geschichte.

Aber auch bei Hillarys Tour ging es zu wie bei einem Popstar: Buttons, Plakate, T-Shirts ….

Film, Funk und Fernsehen

In der Schlange musste jeder noch einmal seine Daten angeben. Auf diesem Bettel-Zettel konnte ich auch gleich spenden. Allerdings wurde ich darauf hinge-wiesen, dass anonyme Spenden über 50 Dollar gesetzlich verboten sind.

Endlich drin! Warten auf Hillary...

... unter guter Bewachung für die ehemalige First Lady der USA.

Motto ihres Wahlkampfes - Hillary will führen

Spot an: gleich ist sie da!

Aber vorher will er auch noch werben: Gavin Newsom.

Einige Landes- und Lokalgrößen traten zuerst auf, so wie es auch bei uns auf Wahlkampfveranstaltungen üblich ist. Auch der Mayor von San Francisco, Gavin Newsom, sprach. Schließlich wird in Kalifornien im Februar 2008 noch regional gewählt und da kann er hier bei Anhängern für sich selbst Werbung machen.
Anschließend wurden bei der weiteren Show nahezu alle Klischees bedient, wie man es erwartet.

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(Clip: Musikprogramm)
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(Clip: Gospelchor)
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(Clip: Predigt)
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Ich fasse es nicht: Es wurde wirklich gebetet. War ich nun bei der Demokratischen Partei gelandet oder doch bei den Republikanern?
Nachdem der Gospelchor das x-te Lied anstimmte, wurde man ungeduldig: „Hillary! Hillary!“
Endlich kam sie: Und sie ist so „happy“ da zu sein…

Hillary on stage

... und das sagt sie uns auch:

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(Clip: Hillary on stage)

Hillary mit Lokalpolitikern

Hillary Clinton begrüßt die Lokalgrößen – dabei vertut sie sich mit den Namen ihrer Parteifreunde, was ihre Unterstützer lustig bis peinlich finden.
Die weiteren politischen Schlagwörter von Hillary: Jobs, Verbesserung des Gesundheitswesens (viele verloren gerade ihre Krankenversicherungen) und sie will die Soldaten aus dem Irak geordnet zurückholen (dabei hatte auch sie für diesen Krieg gestimmt).

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(Clip: Hillarys Loblieb auf Kalifornien)

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(Clip: Hillary am Ende: Patriotismus)

Das Ende vom Lied, besser gesagt der Rede: ein Stück Patriotismus …

-mit interessantem Unterton: „wir“ (also die Amis) wollen die Welt anführen, aber wir müssen dafür sorgen, dass die anderen sich auch führen lassen wollen.
Ihre Unterstützer träumen davon, dass sie Präsidentin wird und Barack Obama (im Moment noch einer ihrer Mitkonkurrenten innerhalb der Demokraten) Vize-präsident wird.

Bye, bye - and good luck!

Ganz in dieser Euphorie lade ich schon mal zu einer Wahlparty bei mir im November 2008 ein, zur Wahl der 44. Präsidentin oder des Präsidenten der USA.… CU!

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2 Kommentare:

  • Hallo Frank: Nur eine kurze Meldung aus dem Ausland: Auch in der hiesigen Presse scheint Hillary - wenn auch nur knapp - in Führung zu liegen.
    Gruss
    Holger

    Von Anonymous Anonym, Am/um 4. Oktober 2007 um 10:37  

  • Hi Frank!
    Ich nehme schon mal die Einladung an, sofern ich Zeit habe ;-)
    Liebe Grüße
    Sonja

    Von Anonymous Anonym, Am/um 6. Oktober 2007 um 16:58  

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